
Außerunterrichtliche Aktivitäten werden am GSG großgeschrieben. Insbesondere die letzten Schultage des Schuljahres bieten mit den Projekttagen unter dem Motto „Verantwortung für dich und mich“ Raum, sich außerhalb des Fachunterrichts verschiedenen Themen zu widmen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verantwortung für sich selbst, die eigene Selbstwirksamkeit und die Rolle in der Gemeinschaft. Von Jahrgang zu Jahrgang durchlaufen unsere Schüler*innen ein Curriculum, das sie darin stärkt, zunehmend Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Dies sind die Themenschwerpunkte der Projekttage am GSG:
Jahrgang 5 widmet sich den Themen Ernährung und Fitness. Gemeinsames Rudern am Kanal und das Zubereiten gesunder Mahlzeiten sensibilisieren die Schüler*innen für den eigenen Körper. Das gemeinsame Erleben in der Klasse steht dabei im Vordergrund.
Jahrgang 6 beschäftigt sich in Workshops mit dem Thema „Miteinander umgehen“. Als Gemeinschaft stärken wir den respektvollen Umgang miteinander und setzen uns unter anderem mithilfe von eigenständig geplanten Videodrehs mit dem Thema Mobbing auseinander.
„Nachhaltige Entwicklung“ richtet den Blick auf die Verantwortung für unsere Umwelt und einen nachhaltigen Umgang mit ihren Ressourcen. Die Schüler*innen des 7. Jahrgangs befassen sich beispielsweise mit globaler Chancengleichheit in Bereichen wie Bildung und Arbeit sowie mit sauberer Energie und Klimaschutz.
Mit Fragen der „Identität“ beschäftigen sich die Schüler*innen des 8. Jahrgangs. Über kreative Zugänge, etwa durch Kunst und Musik, setzen sie sich mit der eigenen Identität und ihrer Bedeutung für das Zusammenleben auseinander.
„Rassismus-Prävention“ steht auf dem Programm. Deutschland ist ein Einwanderungsland. Eine Gesellschaft, die von unterschiedlichen kulturellen, familiären und migrationserfahrenen Biografien geprägt ist, wirft Fragen nach einem respektvollen und bereichernden Miteinander auf. Die Neuntklässler*innen hinterfragen Vorurteile und setzen sich mit den Mechanismen auseinander, durch die Narrative von Ausgrenzung und Rassismus entstehen.
In Jahrgang 10 führen wir das Verfahren „Profil AC“ durch. Die Kompetenz- und Potenzialanalyse hilft den Schüler*innen, persönliche Stärken, Entwicklungspotenziale und berufliche Interessen zu erkennen und daraus Perspektiven für die eigene Berufsorientierung abzuleiten.
In Jahrgang 11 wird das Geschichtsbewusstsein weiter geschärft. Am Beispiel des Themas „Widerstand“ setzen sich die Schüler*innen unter anderem bei einem Besuch der Wewelsburg in der Nähe von Paderborn mit historischen Handlungsspielräumen und individuellen Entscheidungen auseinander. So wird Geschichte vor Ort erfahrbar und eröffnet einen kritischen Blick auf die eigene Verantwortung und das eigene Handeln in der Gemeinschaft.
Jahrgang 12 widmet sich der „Studienorientierung“. Im letzten Jahr vor dem Abitur setzen sich die angehenden Absolvent*innen konkret mit ihren beruflichen Zukunftsplänen auseinander. In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und der Zentralen Studienberatung der Universität Osnabrück sowie ehemaligen Schüler*innen und Berufspraktiker*innen erwarten sie unter anderem Vorträge und ein Bewerber*innentraining.
