
Mit aula möchten wir die Beteiligung unserer Schülerinnen am Schulleben stärken. Auf der digitalen Plattform können Schülerinnen eigene Ideen für unsere Schule einbringen, Vorschläge anderer unterstützen, gemeinsam weiterentwickeln und darüber abstimmen. So können aus ersten Ideen konkrete Projekte und Veränderungen entstehen.
Damit Beteiligung fair und verlässlich funktioniert, regelt unsere aula Vereinbarung, wie eine Idee von der ersten Veröffentlichung über Diskussion und Prüfung bis zur Abstimmung gelangt. Moderatorinnen aus der Schülerinnenschaft begleiten diesen Prozess und unterstützen eine konstruktive Beteiligung.
Dabei gilt: Mitbestimmung braucht Verantwortung. Unsere Netiquette sorgt deshalb für einen respektvollen Umgang miteinander. Persönliche Konflikte, Beleidigungen und diskriminierende Beiträge haben auf aula keinen Platz; Beiträge und Verbesserungsvorschläge sollen konstruktiv formuliert werden.
Mit aula schaffen wir einen Ort, an dem Schüler*innen ihre Schule aktiv mitgestalten, Verantwortung übernehmen und demokratische Beteiligung im Schulalltag erleben können.
FAQ – aula an unserer Schule
Häufige Fragen von Schüler*innen und Eltern
aula ist eine digitale Beteiligungsplattform. Schüler*innen können dort eigene Ideen für das Schulleben einbringen, Vorschläge anderer unterstützen, weiterentwickeln und über Ideen abstimmen.
Die Schülerinnen können als Nutzer*innen Ideen einbringen, diskutieren und an Abstimmungen teilnehmen. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Rollen wie Moderator*innen, Super-Moderator*innen, Prüfer*innen und Administrator*innen mit jeweils eigenen Aufgaben.
Nein. Die Schülerinnenvertretung bleibt weiterhin für die Mitbestimmung der Schülerinnenschaft verantwortlich. aula schafft einen zusätzlichen Beteiligungsweg und macht es möglich, dass sich viele Schüler*innen direkt an der Entwicklung, Diskussion und Abstimmung von Ideen beteiligen.
Eine ganze Menge! Möglich sind beispielsweise Ideen zur Gestaltung des Schulgebäudes und Schulgeländes, zur Pausenverpflegung, zu AGs und Projekttagen, zu Schulveranstaltungen, Klassen- und Kursfahrten oder zur Ausstattung der Schule. Die Ideen müssen mit geltendem Recht und den schulischen Regelungen vereinbar sein. Persönliche Angelegenheiten oder Konflikte einzelner Schüler*innen oder Lehrkräfte sowie Personalfragen gehören ausdrücklich nicht auf die Plattform. Auch die finanziellen Möglichkeiten der Schule müssen berücksichtigt werden.
Lehrkräfte begleiten die Schülerinnen bei der Nutzung von aula, schaffen regelmäßig mit der aula-Stunde Raum für Beteiligung und können sie dabei unterstützen, Ideen zu konkretisieren und konstruktiv zu diskutieren. Sie entscheiden aber nicht darüber, welche Ideen die Schülerinnen einbringen oder unterstützen sollen. Die Moderation der Plattform liegt bei den dafür zuständigen Schüler*innen; die Prüfung der Umsetzbarkeit ist in unserer Vereinbarung der Schulleitung in der Rolle als Prüferin zugeordnet.
aula soll vor allem die Mitbestimmung der Schüler*innen stärken. Eltern nehmen deshalb nicht an den Abstimmungen der Schüler*innen teil und entscheiden nicht darüber, welche Ideen eingebracht oder unterstützt werden. Eltern können den Prozess aber unterstützen, indem sie Interesse an den Ideen ihrer Kinder zeigen oder bei der Umsetzung von Projekten unterstützen.
Zunächst wird sie als „wilde Idee“ veröffentlicht. Andere Schüler*innen können sie unterstützen und Verbesserungsvorschläge machen. Erhält sie die notwendige Unterstützung von 10 %, gelangt sie in die zweiwöchige Diskussionsphase. Dort wird aus der ersten Idee möglichst ein konkreter Projektplan entwickelt.
Nach der Diskussionsphase prüfen die zuständigen Prüfer*innen die Durchführbarkeit. Ist eine Idee zulässig und umsetzbar, kann sie zur Abstimmung freigegeben werden. Sind weitere schulische Gremien für die Entscheidung zuständig, werden diese anschließend einbezogen.
Nach unserer aula-Vereinbarung müssen sich mehr als 20 % der Schüler*innen des jeweiligen aula-Raums an der Abstimmung beteiligen. Außerdem müssen mehr Schüler*innen dafür als dagegen stimmen. Bei konkurrierenden Ideen zum gleichen Thema gelten zusätzliche Regelungen.
Dafür gibt es Schülerinnen als Moderator*innen und Super-Moderator*innen. Sie begleiten die Beteiligung, achten auf die Einhaltung der Regeln und unterstützen andere Nutzerinnen. Super-Moderator*innen besitzen Moderationsrechte in allen Räumen.
Beiträge sollen respektvoll und konstruktiv sein. Beleidigungen, diskriminierende oder andere anstößige Inhalte sind nicht erlaubt. Ebenso wenig werden persönliche Konflikte oder einzelne Personen auf der Plattform diskutiert.
Moderatorinnen achten auf die Einhaltung der Regeln und können unzulässige Inhalte löschen. Nach einem festgestellten Verstoß erfolgt eine Ermahnung. Bei wiederholten Verstößen sieht die Vereinbarung zeitlich begrenzte Accountsperrungen vor. Die Feststellung eines Verstoßes erfolgt dabei nicht durch eine einzelne Person, sondern muss von mindestens einer*einem Moderator*in und zwei Super-Moderator*innen bestätigt werden.
