Podcast ohne Grenzen: Acht Schulen, sieben Länder, ein gemeinsames eTwinning-Projekt

Mit dem Ende des Schuljahres geht auch das spannende europäische eTwinning-Projekt „Voices across Europe: Students Podcast Without Borders“ zu Ende, an dem 22 Schülerinnen und Schüler des bilingualen Erdkundekurses der Klassen 7a und 7c teilgenommen haben. Zum Abschluss konnten sie nun mit Stolz ihre Teilnahmezertifikate in Empfang nehmen.
Fast neun Monate lang arbeiteten acht Partnerschulen aus sieben Ländern – der Slowakei, Spanien, Belgien, Deutschland, der Türkei, Griechenland (mit zwei Schulen) und Nordmazedonien – gemeinsam an englischsprachigen Podcasts. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur viel über die verschiedenen Länder, sondern entwickelten auch ihre Sprach-, Medien- und Kommunikationskompetenzen weiter.
Wer sich einen Überblick über die teilnehmenden Schulen verschaffen möchte, kann mit einer interaktiven Karte auf Pictramap auf Europareise gehen. Dort sind nicht nur die Standorte der Schulen zu finden, sondern auch die von den Schülerinnen und Schülern gestalteten Logos der einzelnen Podcast-Stationen.
Die Zusammenarbeit zwischen den Schulen verlief während des gesamten Projekts hervorragend. Trotz der Vielzahl an kleineren und größeren Aufgaben arbeiteten alle Beteiligten engagiert und zuverlässig mit. So entstand eine beeindruckende Sammlung abwechslungsreicher Podcasts zu unterschiedlichsten Themen.
Zu Beginn stellten die Schülerinnen und Schüler sich selbst, ihre Schule, ihre Stadt und ihr Land vor. Anschließend entwickelte jede Schule ein Kahoot-Quiz, mit dem das neu erworbene Wissen über die Partnerländer spielerisch überprüft werden konnte.
Ein erstes größeres Gemeinschaftsprojekt war die Erstellung eines Weihnachts- und Ramadan-Podcasts. Danach beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Traditionen eines jeweils anderen Landes und präsentierten ihre Ergebnisse auf digitalen Postern.
In den abschließenden Podcasts standen die verschiedenen europäischen Sprachen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in deren Besonderheiten und Entwicklung. Unsere Gruppe sorgte dabei mit einem besonderen Beispiel für Aufmerksamkeit: Das 67 Buchstaben lange Wort „Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung“ löste bei den Partnern großes Staunen aus und zeigte eindrucksvoll, welche sprachlichen Besonderheiten das Deutsche bereithält.
Weitere Podcast-Themen waren Sport, Technologie und die Bedeutung sozialer Medien für Jugendliche in den einzelnen Ländern. Darüber hinaus stellten die Schülerinnen und Schüler landestypische Besonderheiten sowie attraktive Reiseziele ihrer Heimatländer vor.
In mehreren Videokonferenzen konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Partnerinnen und Partner aus den anderen Ländern direkt kennenlernen. Der lebhafte Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der jeweiligen Schulsysteme zählte dabei zweifellos zu den Höhepunkten des Projekts.
Zum Abschluss evaluierte jede Schule die Arbeit einer anderen Podcast-Station. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass es zwar kulturelle und traditionelle Unterschiede zwischen den Ländern gibt, Europa jedoch von vielen gemeinsamen Werten, Interessen und Erfahrungen geprägt ist.
Auch wenn sich alle auf die Sommerferien freuen, bleibt bei vielen Beteiligten ein wenig Wehmut zurück. Nach neun Monaten intensiver Zusammenarbeit, spannender Einblicke und neuer Freundschaften fällt der Abschied von diesem besonderen europäischen Projekt nicht ganz leicht.
Ansprechpartnerin: Anja King
