GSG-Schüler_innen präsentieren eine informative Ausstellung

Passend zum Reformationstag 2017 hinterlässt das 500-jährige Reformationsjubiläum auch am Graf-Stauffenberg-Gymnasium seine Spuren. In den vergangenen Monaten haben sich im Religionsunterricht verschiedene Lerngruppen mit diesem Thema beschäftigt und dazu kreative und informative Präsentationen erstellt. Diese wurden nun zu einer Ausstellung zusammengetragen, die in den Wochen rund um den Reformationstag in der Aula des GSG zu besichtigen ist.

(Hubert Hoffmann)

Wie viele Gemeindemitglieder beachten das koschere Essen?

Warum müssen jüdische Männer an religiösen Orten eine Kippa tragen?

Wie wichtig ist Ihnen das Gedenken an die Judenvernichtung während der Herrschaft der Nationalsozialisten?

Diese und andere Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe Religion der Klassen 6c und d bei ihrem Besuch in der Synagoge an Lea Mor von der jüdischen Gemeinde in Osnabrück, die geduldig und kenntnisreich auf alle Anliegen einging. Im Religionsunterricht hatten sich die Schülerinnen und Schüler zuvor ausführlich mit der Religion des Judentums beschäftigt.

Religiöse Vielfalt erkennen – Exkursion des Prüfungskurses Religion (Q 2) zu Orten der Religionen in Osnabrück

Zum Abschluss des vierten Semesters besuchte der Prüfungskurs Religion (Q 2) am 9.März 2016 verschiedene Orte der Religionen in Osnabrück. Zunächst begegneten die Schülerinnen und Schüler in der reformierten Bergkirche am Westerberg einem wahrhaft protestantischen Profil, das sich durch atmosphärische Schlichtheit und der hohen Bedeutung des Wortes auszeichnet. Die Kirchenraumpädagogin Frauke Licht hob die besondere Geschichte der Bergkirche als erste von Grund auf am reformatorischen Gedanken geplante und gebaute evangelische Kirche Osnabrücks hervor.
Der nächste Halt war die jüdische Synagoge in der Barlage, in der Frau Lea Mor als aktives Gemeindemitglied den Gebetsraum einer Synagoge erklärte und zudem in interessanter Weise über die Geschichte der jüdischen Gemeinde und ihre Entwicklung in Osnabrück berichtete.
Letzte Station war der Besuch der Moschee der bosnischen Gemeinde in der Meller Straße. Imam Ajdin Suljakovic erläuterte im perfekten Deutsch die Architektur und Ausstattung der kleinen Moschee, gab Erklärungen zur Religion des Islam und zu seiner eigenen Biographie als Imam einer Gemeinde in Osnabrück.
Die Schülerinnen und Schüler hoben in einer Nachbetrachtung den besonderen Erkenntnis- und Erfahrungswert der interreligiösen Begegnung dieses Vormittags hervor.

(Hubert Hoffmann)

Fotos Homepage SV Fuball Exkursion 001 1024x768