Im F-Trakt, unterhalb der Kunsträume und des Werkraumes, liegt der alte Heizungskeller. Viel Fläche, die dafür genutzt werden könnte, Fahrräder trocken und sicher unterzustellen. Bislang fehlte hierzu der Wille der Stadt Osnabrück, dieses von der Schüler- und Elternschaft seit Langem eingeforderte Projekt umzusetzen.

Laut dem „Osnabrücker Fahrradkonsens“ (Ratsmitglied Marius Keite) soll Osnabrück bis 2030 unter die Top 5 der radverkehrsfreundlichsten Städte Deutschlands vorstoßen. Dieses politisch vorgegebene Ziel nahmen die Schülerinnen und Schüler zum Anlass, sich erneut für ihren Fahrradkeller stark zu machen. Am 28.06. machten die Schülersprecher der Realschule und des Gymnasiums ihr Anliegen in einer gemeinsam verfassten Rede deutlich. Frau Butke, der Leiterin des städtischen Fachbereichs für Schule und Sport, wurde im Beisein von ca. 1200 Lernenden unter lautem Fahrradklingeln ein entsprechender Antrag samt Unterschriftenrolle übergeben. Die beiden Schulleiter, Herr Krotzek und Herr Sandkämper, sowie Herr Prof. Dr. Große Ophoff von der Deutschen Umwelt Stiftung unterstützten dieses Anliegen der Schülerschaft ebenfalls.

Frau Butke erklärte, nach den Sommerferien das Gespräch mit beiden Schülervertretungen zu suchen. Wie der Zugang zum Fahrradkeller aussehen könnte, zeigt eine Skizze des Planungsbüros von Hofen, die den Schulen freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden ist. Im Namen der Schülerschaft möchten wir uns an dieser Stelle ausdrücklich für das Engagement aller Beteiligten bedanken.