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Osnabrück. Letzte Woche erhielten die 11 neuen Schulsanitäter aus den Händen von Maximilian Gehrmeyer ihre Ernennungsurkunde. „Ihr zeigt, was echte Nächstenliebe bedeutet“, lobte Gehrmeyer die frisch gebackenen Schulsanitäter. Ausbilder Ekkehard Schneider würdigte das Engagement der jungen Menschen, die „ein aussagekräftiges Zeichen“ gesetzt hätten und hoffentlich viele Nachahmer finden.

 Während einer ganzen Schulwoche hatten sich die Schülerinnen und Schüler als Schulsanitäter von den Maltesern ausbilden lassen. „Das hat Spaß gemacht und wir sind als Team zusammengewachsen“, so das Fazit aller Sanitäter. Um sie schon von weitem zu erkennen, haben die 11 Sanitäter von den Maltesern neongelbe Warnwesten und einen Erste-Hilfe-Rucksack zur Verfügung gestellt bekommen. Am Tag der offenen Tür werden sie in einer Notfallsimulation den anwesenden Mitschülern und Lehrern zeigen, was sie in der Ausbildungswoche gelernt haben.

Um den Sanitätsdienst von der ersten bis zur letzten Schulstunde gewährleisten zu können, müssen sich die Schüler entsprechend organisieren. „Wir werden einen Dienstplan aufstellen und per Mobiltelefon mit dem Sekretariat in Verbindung stehen“, erklärt Julius Herlitzius. Jeder Einsatz werde dokumentiert und nachbereitet und durch regelmäßige Trainingseinheiten werden die Kenntnisse und Fähigkeiten gefestigt bzw. erweitert.

Der Schulsanitätsdienst ist altersgerecht konzipiert und zielgruppengerecht auf die Interessen und Bedürfnisse der jeweiligen Altersstufen ausgerichtet. Während der Unterrichtszeiten, in den Pausen sowie bei Schulveranstaltungen übernehmen die Schulsanitäter im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten den Sanitätsdienst. Bei der Umsetzung arbeiten Schulsanitäter/innen, Schulleitung und der Rettungsdienst eng zusammen. Für die Mitwirkung am Schulsanitätsdienst ist eine Mitgliedschaft bei den Maltesern nicht erforderlich, da es sich um eine schulische Arbeitsgemeinschaft handelt.